
Bernhardiner
Der Bernhardiner ist eine riesige Arbeitshundrasse aus den Westalpen, berühmt als Rettungshund des Hospizes auf dem Großen St. Bernhard.
Geschichte
Er wurde von den Mönchen des Hospizes am Großen St. Bernhard an der schweizerisch-italienischen Grenze gezüchtet, um im Schnee verirrte Reisende zu finden und auszugraben — eine Arbeit, die er über Generationen an einer der gefährlichsten Alpenrouten leistete. Das Branntweinfässchen am Halsband ist ein Mythos; die Rettungsbilanz ist es nicht.
Wesen
Die Rasse gilt als sanft, geduldig und freundlich — ein ruhiger Riese, der gut mit Kindern umgeht und nur schwer zornig wird. Seine schiere Größe macht frühe, behutsame Erziehung dennoch notwendig.
Haltung und Erziehung
Er braucht mäßige Bewegung und Platz, wobei ein schwerer Junghund, dessen Gelenke noch wachsen, nicht überfordert werden darf. Beide Schläge, der kurz- und der langhaarige, haaren und sabbern, und das Fell will regelmäßig gebürstet werden.
Gesundheit
Große Statur hat ihren Preis: Hüft- und Ellbogendysplasie, Magendrehung und Herzerkrankungen sind bekannte Neigungen, und Riesenrassen leben im Durchschnitt kürzer. Das sind Muster der Rasse, keine Prognose für den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Größe
- Sehr groß
- Gewicht
- 63.5–81.6 kg
- Höhe
- 70–90 cm
- Gruppe
- Arbeitshunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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