
Leonberger
Der Leonberger ist eine riesige deutsche Rasse mit löwenartiger Mähne — ein großer, sanfter Arbeitshund, gezüchtet für Wasserrettung und Zugarbeit.
Geschichte
Er entstand im 19. Jahrhundert in der Stadt Leonberg aus Kreuzungen, zu denen angeblich Neufundländer, Bernhardiner und ein Pyrenäenberghund gehörten, mit dem Ziel eines majestätischen, löwenhaften Begleiters. Das Ergebnis behielt die Arbeitsfähigkeit seiner Vorfahren im Wasser und im Geschirr.
Wesen
Die Rasse gilt als ruhig, freundlich und sanft — ein gutmütiger Familienriese, der mit Kindern geduldig ist und Wasser liebt. Seine Gelassenheit steht im Widerspruch zu seiner Größe, die dennoch frühe Erziehung verlangt.
Haltung und Erziehung
Er braucht mäßige Bewegung und Platz, wobei ein wachsender Riese nicht überfordert werden darf, und er schwimmt gern. Das schwere Doppelfell haart sehr stark und muss oft gebürstet werden.
Gesundheit
Bekannte Neigungen sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Knochenkrebs, Magendrehung und eine in manchen Linien vererbte Nervenerkrankung; wie die anderen Riesen lebt er im Durchschnitt kurz. Das sind Muster der Rasse, keine Prognose für den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Deutschland
- Gewicht
- 41–77 kg
- Höhe
- 72–80 cm
- Lebenserwartung
- 7–9 yr
- Fell
- Lang
- Gruppe
- Arbeitshunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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