
Deutsche Dogge
Die Deutsche Dogge ist eine der größten Hunderassen der Welt und wurde in Deutschland zur Sauhatz gezüchtet, nicht in Dänemark.
Geschichte
Sie entstand aus den schweren Hetzhunden des deutschen Adels, die zur Jagd auf Wildschweine eingesetzt wurden, und wurde im 19. Jahrhundert zum Begleit- und Wachhund umgezüchtet. Der englische Name „Great Dane" ist ein historischer Irrtum, den die Rasse nie wieder losgeworden ist.
Wesen
Die Rasse gilt als sanft, gelassen und menschenbezogen — der sprichwörtliche „sanfte Riese" — freundlich mit Kindern und in der Wohnung ruhiger, als ihre Größe erwarten lässt.
Haltung und Erziehung
Sie braucht mäßige, aber regelmäßige Bewegung, die im Wachstum begrenzt werden muss, um Gelenke zu schonen. Frühe Erziehung ist bei diesem Gewicht keine Kür. Das kurze Fell ist pflegeleicht.
Gesundheit
Bekannte Neigungen sind Magendrehung — bei dieser Brusttiefe das dringlichste Risiko — dilatative Kardiomyopathie, Hüftdysplasie und Knochenkrebs. Die Lebenserwartung ist kurz, wie bei Riesenrassen üblich. Das sind bekannte Muster der Rasse und eine Sache für Züchter und Tierarzt; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Deutschland
- Gewicht
- 50–79 kg
- Höhe
- 80–90 cm
- Lebenserwartung
- 7–10 yr
- Gruppe
- Arbeitshunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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