
Labrador Retriever
Der Labrador Retriever ist ein britischer Jagdhund und eine der meistgehaltenen Rassen der westlichen Welt — ein ausgeglichener Apportierhund, der zum Familienhund schlechthin wurde.
Geschichte
Entstanden ist er in Großbritannien aus den St.-John's-Wasserhunden, die von Neufundland herübergebracht wurden; benannt ist er nach der Region Labrador, über die diese Hunde kamen, nicht nach dem Ort seiner Entstehung. Seine Aufgabe war es, geschossenes Wild zu Land und aus kaltem Wasser zu apportieren.
Wesen
Die Rasse gilt als freundlich, führig und menschenbezogen, mit weichem Maul — genau die Arbeitseigenschaften, die sie auch als Gefährten angenehm machen. Sie ist bewegungsfreudig und bekanntermaßen futtermotiviert, was das Training erleichtert.
Haltung und Erziehung
Ein Labrador braucht täglich echte Bewegung und eine Aufgabe für den Kopf; ein unterforderter denkt sich seine eigene Beschäftigung aus. Das kurze, dichte Doppelhaar haart stetig und verlangt wenig mehr als regelmäßiges Bürsten.
Gesundheit
Wie viele beliebte Rassen bringt er bekannte Neigungen mit, darunter Hüft- und Ellbogendysplasie, und sein Appetit lässt schleichendes Übergewicht leicht übersehen. Das sind rassetypische Muster, kein Urteil über den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- England
- Gewicht
- 25–36 kg
- Höhe
- 55–62 cm
- Lebenserwartung
- 10–12 yr
- Fell
- Kurz
- Gruppe
- Jagdhunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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