
Dobermann
Der Dobermann — in Nordamerika Doberman Pinscher — ist eine schlanke, athletische deutsche Gebrauchshundrasse, gezüchtet auf Wachsamkeit, Treue und Arbeitseifer.
Geschichte
Er entstand um 1890 in Thüringen durch Louis Dobermann, einen Steuereintreiber und Nachtwächter, der sich einen fähigen Wächter an seiner Seite wünschte, und wurde danach zu dem eleganten, kräftigen Hund verfeinert, den man heute hält. Rasch fand er seinen Weg in den Polizei- und Militärdienst.
Wesen
Die Rasse gilt als treu, wachsam und furchtlos, eng an die Familie gebunden und schnell im Lernen. Dieser Arbeitseifer braucht ein Ventil und frühe Sozialisierung; bei einer wachenden Gebrauchsrasse hängt das Wesen stark vom einzelnen Hund und seiner Aufzucht ab.
Haltung und Erziehung
Er braucht viel tägliche Bewegung und geistige Arbeit und ist in der Ausbildung ausgezeichnet, weil er sie mit Eifer annimmt. Das kurze Fell ist unkompliziert, doch der schlanke Körperbau friert leicht. Kupierte Ohren und Ruten sind inzwischen in vielen Ländern verboten.
Gesundheit
Die bekannten Neigungen liegen vor allem beim Herzen — die dilatative Kardiomyopathie ist bei der Rasse auffallend häufig und ernst —, dazu kommen eine erbliche Blutgerinnungsstörung und eine Erkrankung der Halswirbelsäule. Das sind Muster der Rasse, keine Prognose für den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Deutschland
- Fell
- Kurz
- Gruppe
- Arbeitshunde
Ähnliche Rassen
Hunde mit vergleichbarer Größe, Fell und Wesen.



