
Deutscher Boxer
Der Boxer ist eine deutsche Gebrauchshundrasse aus dem 19. Jahrhundert, entstanden aus dem Bullenbeißer und der englischen Bulldogge.
Geschichte
Er wurde in München aus dem kleinen Brabanter Bullenbeißer und importierten Bulldoggen gezüchtet, zunächst als Jagd- und Treibhund, dann als einer der ersten Hunde im deutschen Polizeidienst. Im Ersten Weltkrieg diente er als Melde- und Sanitätshund.
Wesen
Die Rasse gilt als verspielt, energiegeladen und ihrer Familie tief zugetan, ausgesprochen kinderfreundlich und lange jugendlich im Verhalten — Boxer bleiben Jahre über die körperliche Reife hinaus albern.
Haltung und Erziehung
Er braucht viel Bewegung und Gesellschaft und verträgt langes Alleinsein schlecht. Das kurze Fell ist pflegeleicht; das verkürzte Gesicht verlangt bei Hitze Vorsicht.
Gesundheit
Bekannte Neigungen sind Herzerkrankungen, insbesondere die Boxer-Kardiomyopathie, sowie eine erhöhte Krebsrate und Hüftdysplasie. Das sind bekannte Muster der Rasse und eine Sache für Züchter und Tierarzt; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- German Empire
- Gewicht
- 23–36 kg
- Höhe
- 55–64 cm
- Lebenserwartung
- 10–12 yr
- Fell
- Kurz
- Gruppe
- Arbeitshunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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