
Rastreador Brasileiro
Der Rastreador Brasileiro ist ein brasilianischer Spürlaufhund, gezüchtet zur Jagd auf Jaguar und Pekari, in den 1970er-Jahren für ausgestorben erklärt und danach wieder aufgebaut.
Geschichte
Er wurde ab den 1950er-Jahren vom brasilianischen Züchter Oswaldo Aranha Filho aus amerikanischem und europäischem Laufhundbestand entwickelt, um Großwild durch den brasilianischen Wald aufzuspüren. 1973 tötete ein Krankheitsausbruch zusammen mit einer Überdosis Insektizid die Zuchtpopulation, und die Rasse wurde förmlich für ausgestorben erklärt. Brasilianische Züchter rekonstruierten sie aus überlebenden verwandten Hunden, und sie wurde Jahrzehnte später wieder anerkannt — ein dokumentiertes Aussterben und Wiederaufleben, wie es sehr wenige Rassen haben.
Wesen
Die Rasse gilt als beharrlich, ausgeglichen und in der Meute gesellig, freundlich mit Menschen und auf der Fährte zielstrebig.
Haltung und Erziehung
Er braucht sehr viel Bewegung und sicheren Grund; die Nase geht vor dem Rückruf. Das kurze Fell ist unkompliziert, und die Hängeohren wollen kontrolliert werden.
Gesundheit
Eine aus schmaler Basis rekonstruierte Population trägt die Inzuchtvorsicht, die das mit sich bringt; Ohrentzündungen sind die übliche Laufhundbeschwerde. Das sind Muster der Rasse, keine Prognose für den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Brasilien
- Gewicht
- 20–32 kg
- Höhe
- 58–69 cm
- Lebenserwartung
- 10–12 yr
- Fell
- Kurz
- Gruppe
- Laufhunde
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