
Lhasa Apso
Der Lhasa Apso ist eine kleine, langhaarige Rasse aus Tibet, über Jahrhunderte als Wächter im Inneren von Klöstern und Palästen gezüchtet.
Geschichte
Er wurde von tibetischen Mönchen und Adligen als wachsamer Begleiter gehalten, der bei allem, was nicht stimmte, Alarm schlug; sein schweres Fell passte zur dünnen, kalten Luft der Hochebene. Lange galt er als Glücksbringer und wurde als kostbares Geschenk vergeben statt verkauft.
Wesen
Die Rasse gilt als selbstsicher, wachsam und eigenständig — den eigenen Menschen zugetan, gegenüber Fremden aber von Natur aus distanziert und aufmerksam, ein Erbe der Wächtervergangenheit. Für seine Größe ist er robust und selbstbewusst.
Haltung und Erziehung
Der Bewegungsbedarf ist gering, doch das lange, schwere Fell ist eine echte Verpflichtung — häufiges Bürsten oder ein kürzerer Schnitt —, und die eigenständige Ader verlangt geduldige, konsequente Erziehung. Ohren und Augen brauchen regelmäßige Pflege.
Gesundheit
Bekannte Neigungen sind eine erbliche Nierenerkrankung, Augenprobleme wie trockenes Auge und progressive Netzhautatrophie sowie Patellaluxation. Das sind Muster der Rasse, keine Prognose für den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Tibet
- Gewicht
- 5–8.2 kg
- Höhe
- 25 cm
- Lebenserwartung
- 12–15 yr
- Fell
- Lang
- Gruppe
- Zwerghunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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