Illustration eines Kromfohrländer
Hunde

Kromfohrländer

Der Kromfohrländer ist eine deutsche Begleithundrasse mit ungewöhnlich gut dokumentiertem Ursprung — er stammt von einem einzelnen streunenden Hund ab, den amerikanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg fanden.

Geschichte

Ein streunender Hund vom Terriertyp, von US-Truppen in Frankreich aufgenommen, wurde nach Deutschland gebracht, wo er sich mit einem Drahthaar-Foxterrier paarte; eine Züchterin war von den Welpen beeindruckt und baute daraus eine Rasse auf. Sie wurde 1955 anerkannt und nach dem Landstrich benannt, in dem sie lebte. Er war vom ersten Wurf an ein Begleithund, ohne dass eine Arbeitsaufgabe dahinterstand.

Wesen

Die Rasse gilt als anhänglich, lebhaft und eng an die eigene Familie gebunden, zu Hause freundlich und Fremden gegenüber zurückhaltend. Er ist sensibel und mag es nicht, allein zu sein.

Haltung und Erziehung

Der Bewegungsbedarf ist mäßig. Beide Felltypen — glatt und rauh — brauchen nur regelmäßiges Bürsten, der rauhe gelegentliches Trimmen. Er lernt bereitwillig, reagiert aber schlecht auf Härte.

Gesundheit

Eine sehr kleine Gründerpopulation hat mehrere erbliche Erkrankungen hinterlassen, auf die Züchter testen, darunter eine Keratinstörung der Ballen und ein epilepsieähnliches Syndrom. Das sind bekannte Muster der Rasse und eine Sache für Züchter und Tierarzt; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.

Merkmale

Herkunft
Deutschland
Größe
Mittel
Gewicht
11–16 kg
Höhe
38–46 cm
Gruppe
Zwerghunde

Woher diese Daten stammen

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