
Bouvier des Flandres
Der Bouvier des Flandres ist ein flämischer Treibhund, der Rinder trieb, Karren zog und im Ersten Weltkrieg an der Front diente.
Geschichte
Er entstand auf den Höfen Flanderns als Allzweckhund: Vieh treiben, Milchkarren ziehen, den Hof bewachen. Der Erste Weltkrieg verwüstete genau die Region, in der er lebte, und die Rasse überlebte nur knapp; belgische Züchter bauten sie in der Zwischenkriegszeit wieder auf.
Wesen
Die Rasse gilt als ruhig, besonnen und ihrer Familie eng verbunden, Fremden gegenüber wachsam und mit einem ausgeprägten Schutzinstinkt. Sie ist eigenständig, aber lernwillig.
Haltung und Erziehung
Sie braucht ordentlich Bewegung und Aufgaben sowie frühe Sozialisierung. Das harte Zottelfell mit Bart muss regelmäßig gekämmt und getrimmt werden.
Gesundheit
Bekannte Neigungen sind Hüftdysplasie, Magendrehung, Glaukom und eine erbliche Kehlkopflähmung. Das sind bekannte Muster der Rasse und eine Sache für Züchter und Tierarzt; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Belgien
- Größe
- Sehr groß
- Gewicht
- 35–55 kg
- Höhe
- 62–68 cm
- Lebenserwartung
- 10–12 yr
- Gruppe
- Hütehunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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