
Australian Shepherd
Der Australian Shepherd ist trotz seines Namens ein amerikanischer Hütehund — der australische Bezug führt über die Schafe, nicht über den Hund.
Geschichte
Er entstand im Westen der Vereinigten Staaten, wo baskische Schäfer arbeiteten, die über Australien eingewandert waren; nach ihren Herden nannte man die Hunde australisch. Bekannt wurde die Rasse nach dem Zweiten Weltkrieg über Rodeos und Westernshows, wo ihre Wendigkeit gut zur Geltung kam.
Wesen
Die Rasse gilt als intelligent, arbeitsfreudig und eng an ihre Familie gebunden, Fremden gegenüber zurückhaltend und ohne Aufgabe rasch überdreht.
Haltung und Erziehung
Sie braucht viel Bewegung und ernsthafte Kopfarbeit; ein unterforderter Aussie hütet, was da ist. Das mittellange Fell haart saisonal stark. Merle-zu-Merle-Verpaarungen erzeugen Taubheit und Blindheit, was Sache des Züchters ist.
Gesundheit
Bekannte Neigungen sind Hüftdysplasie, die Collie-Augenanomalie und die bei Hütehunden verbreitete Arzneimittelunverträglichkeit, auf die getestet werden kann. Das sind bekannte Muster der Rasse und eine Sache für Züchter und Tierarzt; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Vereinigte Staaten
- Größe
- Groß
- Gewicht
- 15.9–31.8 kg
- Höhe
- 50.8–58.4 cm
- Lebenserwartung
- 12–15 yr
- Fell
- Lang
- Gruppe
- Hütehunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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