
Afghanischer Windhund
Der Afghanische Windhund ist ein Sichtjäger aus den Bergen Afghanistans, an denen sein langes, feines Haar entstanden ist.
Geschichte
Er wurde in den Hochtälern Afghanistans zur Jagd auf Gazelle, Hase und Leopard geführt, oft im Zusammenspiel mit Reitern. Britische Offiziere brachten ihn Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa, wo das Fell rasch zum Ausstellungsmerkmal wurde; im Ursprungsgebiet war es schlicht Schutz gegen Kälte und Fels.
Wesen
Die Rasse gilt als unabhängig, würdevoll und Fremden gegenüber distanziert, ihren Menschen zugewandt, aber nicht gehorsamsfreudig — ein Windhund, der eigene Entscheidungen trifft.
Haltung und Erziehung
Er braucht Auslauf zum Rennen und einen sicheren Zaun; im Hetzen ist er nicht ansprechbar. Das lange Haar verfilzt und verlangt mehrmals wöchentlich gründliches Kämmen. Erziehung funktioniert über Beziehung, nicht über Wiederholung.
Gesundheit
Insgesamt gesund, mit der bei Windhunden üblichen Narkoseempfindlichkeit und einer Neigung zu Kälteempfindlichkeit wegen des geringen Körperfetts. Das sind Muster der Rasse, keine Prognose für den einzelnen Hund; die gemessenen Werte stehen in der Tabelle.
Merkmale
- Herkunft
- Afghanistan
- Größe
- Groß
- Gewicht
- 20–27 kg
- Höhe
- 61–73 cm
- Lebenserwartung
- 12–15 yr
- Fell
- Lang
- Gruppe
- Laufhunde
Eigenschaften
- Zuneigung
- Energie
- Intelligenz
- Haaren
- Fellpflege
- Kinderlieb
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